Technische Übersetzung und Lektorat

Eine technische Übersetzung reicht vom Leitfaden zur Umsetzung einer serviceorientierten Architektur und SLAs zur Bereitstellung einer SaaS-Lösung über Handbücher zur Servervirtualisierung von Rechenzentren bis hin zu Produktdatenblättern, Betriebs- und Wartungsanleitungen für eine Maschine: Meine Übersetzungen sprechen Ihr Publikum fachgerecht an!

Was ist ein Lektorat?

Bei einem Lektorat wird ein Text auf Fehler hin geprüft und korrigiert. Dabei wird immer der Originaltext mit der Übersetzung verglichen. Beim Lektorat kommt das Vier-Augen-Prinzip zum Einsatz. Der Begriff sagt es bereits: Es wird eine zweite Person, also eine andere Person als der Verfasser oder Übersetzer eines Texts, für die Korrektur eingesetzt. Das Ziel ist es, durch Korrigieren von Fehlern den Text weiter zu verbessern.

Wie gehe ich beim Lektorat vor?

Es reicht nicht, nur nach Tipp- und Grammatikfehlern Ausschau zu halten. Wie sieht es mit der Terminologie aus? Begriffe, die zwar korrekt übersetzt wurden (z. B. „Dialogfeld“), aber trotzdem der gewünschten Unternehmensterminologie (z.B. „Dialogfenster“) nicht entsprechen, sind Fehler und müssen korrigiert werden. Stilistische Richtlinien, die im Redaktionsleitfaden vorgegeben sind, aber nicht umgesetzt werden, wären ebenfalls Fehler. Beispiel: Die Überschrift „Maschine in Betrieb nehmen“ in einem Handbuch wäre dann falsch übersetzt, wenn der Kunde laut Styleguide explizit den Nominalstil wünscht („Inbetriebnahme der Maschine“).

Welche Fehler in einer Übersetzung auftreten können, hängt also auch davon ab, welche Vorgaben der Kunde hat. Fehlerkategorien, die im Lektorat geprüft werden, sind unter anderem Rechtschreibung, Grammatik, Ausdruck, Satzbau, Interpunktion, sachliche Richtigkeit, Vollständigkeit, Konsistenz, Terminologie, Einhaltung von Kundenrichtlinien (Redaktionsleitfaden), Formatierung, Zahlen, Umsetzung von Kundenfeedback zu Begriffen usw.

 

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